Homöopathische Arzneimittel – Power für den Menschen frisch aus der Natur
Grundlage des Einsatzes von homöopathischen Arzneimitteln sind in der Regel nicht einzelne Symptome, sondern das Gesamtbild eines Patienten. Dies unterscheidet den Ansatz der Homöopathie grundlegend von allen anderen medizinischen Richtungen.
Hauptbestandteil von homöopathischen Arzneimitteln sind zum einen Nosoden und zum anderen tierische oder pflanzliche Extrakte. Unter Nosoden sind homöopathisch aufbereitete Wirkstoffe zu verstehen, die eine bestimmte heilende Wirkung auf den menschlichen Organismus ausüben sollen. Hierzu zählen beispielsweise Urin oder Blut.
Unterscheiden lassen sich Homöopathika nach ihren Inhaltsstoffen, ihrer Verdünnung, die auch als Potenz oder Dynamisation bezeichnet wird, sowie ihren Darreichungsformen (Tabletten, Säfte). Mehrere Einzelmittel, die zusammen verabreicht werden, werden als Komplexmittel bezeichnet.
Homöopathische Arzneimittel und die rechtliche Lage in Deutschland
In Deutschland unterliegen homöopathische Arzneimittel grundsätzlich der Arzneimittelprüfung und einer entsprechenden Registrierung. Dies dient vor allem der Sicherheit der Patienten.
Eine ausführliche Beratung von einem Homöopathen oder einer entsprechenden Apotheke sollte stets vor Einnahme bestimmter homöopathischer Arzneimittel in Anspruch genommen werden. Eine Selbstdiagnose und entsprechende Selbstbehandlung durch den Patienten sind aus gesundheitlichen Gründen nicht zu empfehlen. Nicht jedes homöopathische Arzneimittel ist für jeden Menschen geeignet. Eine ausführliche Untersuchung des Gesamtzustandes des Patienten ist die Grundlage eines jeden homöopathischen Therapieansatzes.
Dienstag, 8. September 2009
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